Alles beginnt mit einem Ziel. Unser Ziel ist es den Feuerwehrsport in Deutschland zu professionalisieren um ihn international konkurrenzfähig zu machen. Dieses Ziel erfordert nicht nur ein kontinuierliches Training auf sehr hohem Niveau, sondern auch einen kontinuierlichen Leistungsvergleich mit Feuerwehrsportlern anderer Nationen. Kontinuierlich bedeutet in diesem Zusammenhang die Teilnahme an mehreren internationalen Wettkämpfen pro Jahr. Ein, alle vier Jahre stattfindender, Wettkampf (ehemals „Olympiade“) kann hier nur ein sprichwörtlicher Tropfen auf den heißen Stein sein. Die Teilnahme an weiteren internationalen Wettkämpfen scheitert jedoch regelmäßig an der Finanzierung dieser.
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Landesfeuerwehrverbände (LFV), in ihrer Funktion als die Interessenvertretung für alle Angehörigen der Feuerwehren, unterhalten mit den Fachbereichen Wettbewerbe den Feuerwehrsport in Deutschland in seiner ganzen Breite. Jedoch stellt innerhalb der Verbände der Feuerwehrsport nur einen Bereich aus unterschiedlichsten Fachbereichen und -ausschüssen dar. Da die Verteilung der Mittel unter Einbeziehung der Präferenzen aller Beteiligten erfolgt, ist dies die limitierende Grenze für eine umfangreiche internationale Beteiligung. Die Sportler tragen dann die finanzielle Hauptlast selbst. Somit steht und fällt die Teilnahme durch den Willen und das Organisationstalent Einzelner. Dieser Umstand ist aus unserer Sicht nicht mehr zeitgemäß und bedarf einer Korrektur.
Seit Anbeginn besteht das Problem des Transportes von Personal und Material. Die benötigten Transportkapazitäten wurden die letzten Jahre ausnahmslos von denselben Protagonisten auf kommunaler Ebene bereitgestellt. Hier direkt benannt: die Stadt Belgern-Schildau, die Stadt Cottbus inklusive der Berufsfeuerwehr Cottbus und der Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße. Unterkunft und Verpflegung trugen die Sportler seit jeher selbst, sofern sie nicht von der gastgebenden Nation übernommen wurden.
Wir sind angetreten um diesen Status Quo neu zu gestalten und eine spürbare Verbesserung für die internationale Wettkampfteilnahme herbeizuführen.
Unsere Kernthemen umfassen deshalb:
-
• Sicherstellung des Transports von Personal und Material innerhalb Europas
• Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung während der Wettkämpfe
• Umsetzung eines einheitlichen Erscheinungsbildes durch Bereitstellung von Sportbekleidung
• Durchführung von Trainingslagern im Junioren- und Erwachsenen-Bereich um eine Professionalisierung deutschlandweit zu erreichen
• Weiterentwicklung des Feuerwehrsports in Deutschland durch Teilnahme von internationalen Mannschaften bei nationalen Wettkämpfen
• Verbesserung der Wahrnehmung des Feuerwehrsports in Deutschland und Europa in der Öffentlichkeit
• Vertretung der Interessen aller Feuerwehrsportler
Dazu werden wir die deutsche Nationalmannschaft in Zusammenarbeit mit dem DFV FB Wettbewerbe zu bis zu vier internationalen Wettkämpfen pro Jahr entsenden.
Es handelt sich um folgende Wettkämpfe:
-
• Europameisterschaft des CTIF (neuer Modus)
• Odessos Cup in Bulgarien,
• Ein bis zwei nationale Meisterschaften mit Internationalem Teilnehmerfeld (CZ und PL)
Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, ist die Gründung einer eigenständigen Organisation unausweichlich. Erst damit ist es uns, den Feuerwehrsportlern, möglich eigene Finanzmittel zu akquirieren und direkt für unseren Sport einzusetzen.
Diese Aufgabe erfordert jedoch nicht nur die Gründung einer neuen Organisation, sondern auch die breite Unterstützung aller Feuerwehrsportler und der Funktionsträger in den bestehenden Organisationen als Basis.
Der Deutsche Feuerwehrsportverband e.V.